Vor zwei Jahren wurde bei Kanye West (41) eine bipolare Störung diagnostiziert – und der Rapper geht immer offener damit um. Nachdem er der Erkrankung schon auf seinem neuen Album "Ye" viel Raum eingeräumt hatte, spricht er nun auch öffentlich über die Auswirkungen. Dabei wird deutlich: Kanye fühlt sich in vielen Situationen falsch verstanden und schlecht behandelt. Er fordert dazu auf, bipolaren Menschen anders zu begegnen!

Im Gespräch mit David Letterman (72) in dessen Netflix-Show My Next Guest Needs No Introduction erklärte Kanye, eine bipolare Störung sei wie ein "verstauchtes Gehirn". Die Erkrankung werde jedoch stigmatisiert und er habe im Laufe der Zeit viele Formen der Diskriminierung erlebt. Der 41-Jährige verriet, mit seiner psychischen Erkrankung sei es im Grunde wie mit einem körperlichen Leiden, nur werde man anders behandelt. "Wenn jemand einen verstauchten Knöchel hat, wird man ihn kaum noch mehr belasten. Bei einem verstauchten Gehirn tun die Leute dagegen alles, die Dinge noch schlechter zu machen", fasste er zusammen.

Kanye beschrieb, er selbst habe sehr unterschiedliche Phasen durchlebt: vom absoluten Hochgefühl, bis zur tiefen Paranoia. Dann empfinde man alles als Verschwörung. "Du spürst, dass dir die Regierung Chips in den Kopf pflanzt. Du denkst, du wirst ständig beobachtet. Du fühlst das alles", gab er zu. Der Ehemann von Kim Kardashian (38) räumte ein, dies seien seine persönlichen Erfahrungen. Anderen Betroffenen könne es anders gehen.

Kanye West, MusikerGetty Images
Kanye West, Musiker
Kanye West, RapperGetty Images
Kanye West, Rapper
Kanye West und Kim KardashianGetty Images
Kanye West und Kim Kardashian


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