Dass manche Späße nicht immer jedermanns Sache sind, dürfte allseits bekannt sein. Nicht jeder steht auf Comedy und Co. oder zumindest nicht auf alle Komiker. Denn nicht selten gehen Scherze auf Kosten von anderen. Und auch wenn man versucht, diese Witze nicht zu nah an sich herankommen zu lassen, geht es eben manchmal zu weit, wie jetzt Schauspieler Fritz Wepper (71) findet und Klage einreichte. Was war passiert?

In seinem aktuellen Programm „Schmerzfrei“, mit dem Atze Schröder (47) durch die Republik tourt und welches auch schon bei RTL im TV gezeigt wurde, macht sich der Comedian massiv über Wepper lustig. „1,50 Meter geballte Erotik, 40 Kilo zu viel auf der künstlichen Hüfte“, heißt es darin. Aber nicht nur der 71-jährige Schauspieler kommt dabei schlecht weg, die Scherze gehen auch auf Kosten seiner Ex Susanne (31) und der gemeinsamen Tochter Filipa (1). „Wie ist da wohl die Zeugung abgelaufen? Da tauchen ja Bilder auf …“, lässt Atze Schröder in seiner Show vom Stapel und fordert sogar das Publikum auf, lautstark „Fritz Wepper – iiihhhh!“ zu rufen.

Zu viel für Wepper, der daraufhin Klage einreichte. Er wolle sich nicht länger verunglimpfen lassen. „Ich habe Sinn für Humor. Ich mag Satire. Aber das ist einfach nur unter der Gürtellinie“, sagte er gegenüber der Bild. Er fordert, dass diese Passage aus dem Programm gestrichen wird. Der Fall liegt dem Münchener Landgericht vor. In erster Instanz des einstweiligen Verfügungsverfahrens wurde allerdings dem Comedian recht gegeben. Das will der Schauspieler aber nicht einfach so hinnehmen und reichte zusätzlich eine Schmerzensgeldklage gegen den Spaßmacher ein. Er fordert 25.000 Euro. Der Prozess wird am 13. März geführt.

Fritz WepperWENN
Fritz Wepper
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Atze Schröder
Um Himmels WillenARD/Barbara Bauriedl
Um Himmels Willen


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